![]() |
![]() |
Die parallele Existenz zweier grundlegender Behausungsformen, dem ebenerdigen Stangenzelt und dem in die Erde versenkten Haus, veranlaßt die Forschung zu den drei folgenden Theorien: 3.2.1. Die Entwicklung der Jurte aus dem versenkten Grubenhaus (Abb. 15) Zu Beginn wurde das Feuer in tiefen Gruben gehalten, die Gruben mit Stangen gedeckt und mit pflanzlichem Material abgedichtet. In weiterer Folge verlegten die Bewohner die Feuerstelle in die Mitte. Das Dach wurde ebenfalls zentriert und durch die Zusammenfügung der Stangenspitzen wesentlich erhöht. Das Anheben des Bodenniveaus verlangte die Erhöhung der Seitenwände, dies geschah durch Pfähle; die das Dach stützten. Die Trennung von Dach und Wand war somit geschaffen und bildete die Voraussetzung, das Haus auf ebener Erde aufzustellen. | |
| 24 | |
| 2 Seite der Leseprobe |
| Leseprobe aus: | |
|
"Ger - Die mongolische Jurte" Lizzy Mayrl, 1998, 160 Seiten Diplomarbeit an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien |
![]() 25,00 € |
| zu erwerben bei Filzrausch | |